PRESSEMITTEILUNG

Pressemitteilung zur Bilanz-Pressekonferenz für das Geschäftsjahr 2017

Internationales Bankhaus Bodensee:
Rekordgewinn und Umzug

Betriebsergebnis deutlich gesteigert
Eigenkapital aus eigener Kraft weiter gestärkt
Umzug in neue Firmenzentrale in Friedrichshafen

Friedrichshafen – Bei seiner alljährlichen Bilanzpräsentation konnte der Vorstand der Internationales Bankhaus Bodensee AG (IBB) Erfreuliches verkünden. Der IBB gelang es im Geschäftsjahr 2017 erneut, ihr Betriebsergebnis vor Steuern deutlich, nämlich um 23,3 %, auf 12,7 Mio. Euro zu steigern und ihr Eigenkapital aus eigener Kraft um 4,4 Mio. EUR zu stärken. Der sich ergebende Jahresüberschuss wurde konstant bei 5,2 Mio. Euro gehalten. Für Juni 2018 steht für den IBB-Hauptsitz in Friedrichshafen der Umzug in neue, großzügigere Räumlichkeiten beim Flughafen an.
Klaus Gallist, Mitglied des Vorstands und zuständig für die Marktbereiche, führt aus:

„Trotz der nach wie vor herausfordernden Rahmenbedingungen in der Kreditbranche haben wir uns sehr gut entwickelt.“ Der Zinsüberschuss (Zinserträge abzüglich Zinsaufwendungen) wuchs um 4,1 % auf 39,6 Mio. Euro an. Der Verwaltungsaufwand, bestehend aus Personal- und Sachkosten, entwickelte sich mit 26,0 Mio. Euro weiter stabil und lag nur knapp über dem Vorjahreswert von 25,5 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss nahm planmäßig von 5,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,1 Mio. Euro ab. Gallist begründet diesen Rückgang mit der Einführung neuer Preismodelle, bei denen den Kunden aus rechtlichen Gründen keine Bearbeitungsgebühren mehr berechnet werden; stattdessen passe die Bank die Zinsmargen an. Das Geschäftsvolumen habe sich unabhängig hiervon weiter positiv entwickelt. Die Bilanzsumme liege bei nunmehr 1,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. EUR). Die Gesamtbank-Cost-Income-Ratio (bzw. das Aufwand-Ertrag-Verhältnis) konnte zudem von 0,62 auf 0,58 gesenkt werden. Damit liegt die IBB laut Gallist im Branchenvergleich auf einem außerordentlich niedrigen Wert – ein messbarer Indikator für ihre Vertriebsstärke und eine hohe Effizienz in ihren Abläufen. Besonders stabil zeigt sich seit Jahren die Risikovorsorge der IBB. Heike Kemmner, Mitglied des Vorstands und zuständig für die Marktfolge, stellt fest, dass die in den Vorjahren angestoßenen umfangreichen Maßnahmen zur Risikominderung im Kreditgeschäft nachweislich Früchte getragen haben.

In Zeiten von Null- und Negativzinsen

Das historisch niedrige Zinsniveau, das bei vielen anderen Banken zu erheblichen Einbußen im Zinsgeschäft führt, betreffe die IBB als Nischenbank lediglich in geringem Maße, so Heinrich Hartmann, Generalbevollmächtigter und zuständig für den Bereich Private Banking. Im Übrigen stehe fest: Die IBB werde, obwohl ihr selbst für ihre Guthaben bei der Bundesbank und anderen Banken Negativzinsen berechnet werde, ihren Kunden definitiv keine Negativzinsen in Rechnung stellen. Hartmann: „Wir fühlen uns unseren Kunden verpflichtet, mit denen wir faire und langfristige Geschäftsbeziehungen führen. Negativzinsen kommen für uns nicht in Frage“.